Die Auswirkungen der Liberalisierung der Energiemärkte machen auch vor dem Betrieb der Leitungen und Anlagen der ehemals integrierten Versorgungsunternehmen nicht halt. Insbesondere die betroffenen Abteilungen des Netzservice und der Netzgesellschaft sind hier gefordert, neue Wege zu finden, um die bestehenden Aufgaben noch optimierter zu steuern als bisher. Dabei ist es sinnvoll, zwischen dem operativen und dem strategischen Asset Management zu unterscheiden.
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Operatives Asset Management:
Operative Prozesse im Bereich der Netzbetriebs und des Netzbaus eines Versorgungs-unternehmens, sind primär im Netzservice angesiedelt. Je nach Unternehmen stehen verschiedene Prozesse im Fokus:
SAG liefert in diesem Umfeld drei Softwarelösungen:
Die unterstützten Prozesse des jeweiligen SAG-Produkts skizziert die nachfolgende Abbildung.
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Strategisches Asset Management:
Das strategische Asset Management gliedert sich grob in die Bereiche Netzstruktur und Netzerhaltung.
Die Netzstruktur befasst sich mit dem Aus- oder Umbau der Netze auf Basis von technischen und wirtschaftlichen Kriterien. Die Ermittlung und Umsetzung von Zielnetzen in Abhängigkeit von unterschiedlichen Einflussfaktoren (Regulierungsvorgaben, Renditevorgaben, Erlöse, Kosten, Zuverlässigkeit, Netzzustand, usw.) ist eins der wesentlichen Aufgaben der Netzgesellschaften.
Die Netzerhaltung reicht in den Bereich der Instandhaltungsstrategien hinein. Die Definition und Umsetzung der optimalen Instandhaltungsstrategie eines Versorgungsunternehmens erfolgt überwiegend über die Ermittlung von Kennzahlen durch die Netzgesellschaft. Der Einsatz von digitalen Netzdaten und von Softwaresystemen ist dabei nicht mehr wegzudenken.
Zur Definition des Instandhaltungsbudgets arbeiten einige Versorgungsunternehmen betriebsmittelscharf. Hierzu eignen sich die Softwaresysteme MABI2.0 und xRCM der SAG.
Andere Unternehmen definieren die Budgets auf Basis von aggregierten Betriebsmittel-ebenen (Segmenten). Auf dieser Ebene können darüber hinaus Simulationen gerechnet werden, die bereits heute zu sehr aussagekräftigen Ergebnissen bzgl. des Netzverhaltens führen. SAG empfiehlt in diesem Zusammenhang ein Partnerunternehmen mit dem Softwaretool ASP.
Integriertes Asset Management:
In der Praxis zeigt sich heute, dass in Bezug auf die Verfügbarkeit von Anlagen- oder Netzinformationen sowohl seitens des Netzservice als auch von Seiten des Netzbetreibers gemeinsamer Handlungsbedarf existiert. Näheres zur Methodik des integrierten Asset Managements finden Sie
hier und unter der Rubrik „Partnerlösungen“.
Zur Systemintegration ist ein entsprechendes Integrationstool bereitzustellen. SAG arbeitet in diesem Zusammenhang mit dem hauseigenen Integrationstool GBOS .
xRCM - Reliability Centered Maintenance mit SAP
Modulare Anlagenbewertung und Instandhaltung